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Keine Spielzeit in dieser Woche


GIULIETTA DEGLI SPIRITI

R: Federico Fellini

„Fellini goes Freud“ könnte der Untertitel für den ersten Farbfilm der italienischen Regie-Ikone sein. Mit eindrucksvollen Bildern zeichnet Fellini hier die Welt von Giulietta, der Frau des reichen PR-Managers Giorgio. Eine Welt zwischen Wirklichkeit und Schein, deren äußerer Kulminationspunkt die Untreue des Ehemanns ist – in vielschichtigen Tagträumen gewinnen Giuliettas Ängste und Hoffnungen, ihre Komplexe und verdrängten Wünsche geisterhaftes Leben.
Fellinis Spiel mit zwei Realitätsebenen ergibt ein komplexes psychisches Kaleidoskop mit vielfältig eingesprengten Realitätsfragmenten. Im Sog der Bilder und Begebenheiten spiegeln sich individuelle und kollektive Neurosen, jongliert Fellini ironisch mit Kräften und Mächten, die nicht nur Giuliettas Leben bestimmen und verwirren. Eine filmische Collage, die gerade aus der subtilen Kameraarbeit Gianni di Venanzos, dem Einsatz der Farben sowie den vielseitig inspirierten Dekorationen und Kostümen ihren Reiz beziehen.

Italien 1965; Regie & Buch: Federico Fellini; Kamera: Gianni Di Venanzo; Musik: Nino Rota; Schnitt: Ruggero Mastroianni; DarstellerInnen: Giulietta Masina (Giulietta), Sandra Milo (Suzy/Iris/Fanny), Mario Pisu (Giorgio), Valentina Cortese (Valentina) u.a.; (DCP; Farbe; 137min; italienische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat