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ROMA

R: Federico Fellini

Fellini filmt Rom. Was besagen will: er erfindet, erschafft Rom neu. Ein Kunstgebilde, eine Studiokreation, filmisch erzeugte Illusion, um die Wirklichkeit so zu zeigen, wie sie ist – eine Erfahrung, besser noch: ein ganzer Wald von Erfahrungen, von Fellini während vierzig Jahren gemacht und im Laufe eines halben Jahres filmend wiedergefunden, also hervorgebracht. Rom, eine Schnitte Metropolis aus dem Kuchen der Unendlichkeit. Nähe und Ferne. Vertrautheit und Geheimnis. Die Stadt als bukolischer Mutterbauch und als Irritation. Urbanes Landleben und Feste des Essens auf ­offener Straße unterm Nachthimmel. Verkehrsapokalypse, antikes Fresko, Music Hall, Bordell und Palazzo. Fellini reiht Perle an Perle zu einer hinreißenden Kette aus Satiren und Zoten, Erinnerungen und Extravaganzen. So ist Roma eine visionäre Vedute und Triumph zügellos schweifender Filmimagination, die nie suchen muss, sondern ständig findet oder erfindet. (H.T., filmmuseum.at)

Italien 1972; Regie: Federico Fellini; Buch: Federico Fellini & Bernardino Zapponi; Kamera: Giuseppe Rotunno; DarstellerInnen: Peter Gonzales Falcon (Fellini im Alter von 18), Fiona Florence (Dolores, junge Prostituierte), Britta Barnes, Pia De Doses (Princess Domitilla) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 120min; italienisch-deutsch-englisch-französisch-Latein-spanische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat