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M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER

R: Fritz Lang

Fritz Langs erster Tonfilm beruht zum Teil auf damals aktuellen Begebenheiten – einer Serie von Massen- und Kindermorden –, benutzt das Thema jedoch weniger zur Spannungsmache, als zu einer bitter ironischen Darstellung sozialer Verhältnisse. Die Massenhysterie nimmt hier schon breiten Raum ein, und die effiziente Organisation der Unterwelt sowie ihr Erfolg bei der Aufspürung des Mörders verdeutlicht die Inkompetenz der Polizei. Der grimmige Humor dieses Kontrastes macht „M” zu einem überraschenderweise komischen Film, dessen Implikationen jedoch sehr wohl verstanden wurden – auch von den Nazis, die gegen den ursprünglich vorgesehenen Titel „Mörder unter uns” protestierten.

Deutschland 1931; Regie: Fritz Lang; Buch: Thea von Harbou, F. Lang; Kamera: Fritz A. Wagner; Musik: Adolf Jansen; DarstellerInnen: Peter Lorre, Ellen Widman, Inge Landgut, Otto Wernicke, Gustaf Gründgens, Theo Lingen u.a.; (DCP – von 35mm übertragen; 1:1,37; Schwarzweiß; Mono; 98min).


  
Filmplakat