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LA CHANA

MEIN LEBEN – EIN TANZ

R: Lucija Stojevic

   OmU

Salvador Dalí war ihr glühender Verehrer, Peter Sellers wollte sie nach Hollywood holen: Die Tänzerin La Chana galt als Königin des Fla­men­co. Wenn La Chana tanzt, dann beben nicht nur ihre Füße und ihr Körper, dann bebt die ganze Welt. Denn wenn La Chana tanzt, dann mit purer Leidenschaft und lodernder Inbrunst. Und mit fast unmenschlicher Kraft und Ausdauer. Sie ist die Königin des Flamen­cos, die Schnellste, die Stärkste, die Beste. Das klingt nach übertriebener Lobhudelei, doch ein Auftritt von ihr genügt und man weiß, dass es stimmt. Auf dem Tanzparkett ist sie eine wilde Frau, unabhängig, stolz und mächtig. Und genau so beginnt Lucija Stojevics prämierter Dokumentarfilm MEIN LEBEN – EIN TANZ.
La Chana bedeutet „die Weise” in Caló, der Sprache der spanischen Gitanos (Stamm der Kalé), die den Flamenco in Spanien bis heute dominieren. Schon als Kind wusste La Chana, die eigentlich Antonia heißt, dass sie Tänzerin werden will. Nicht die Rumba, die damals, An­fang der 1950er Jahre in aller Munde war, war es, die ihre Lei­den­schaft auflodern ließ, sondern der Flamenco. Und sie war begabt. Sehr begabt. Bis heute kann niemand so schnell die Füße bewegen und so viele polymorphe Rhyth­men gleichzeitig bedienen wie La Chana. Ihre Schnelligkeit und Kraft wurden nur getoppt von ihrem außergewöhnlichen Talent, sich so in den Rhythmus fallen zu lassen, dass sie niemals Choreographien einüben musste. Wenn La Chana tanzt, dann aus der eigenen Seele heraus, immer improvisiert, immer aus Leidenschaft. Doch zur Leiden­schaft gehört auch das Leiden – und davon hat diese Frau mehr als genug erlebt. (aus kino-zeit.de)

Spanien/Island/USA 2016; Regie: Lucija Stojevic; Kamera: Samuel Navarrete; Musik: Ernesto Briceño; Mitwirkende: La Chana; (DCP; Farbe; 85min; spanische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat