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Keine Spielzeit in dieser Woche


BARAKAH YOQABIL BARAKAH

BARAKAH MEETS BARAKAH

R: Mahmoud Sabbagh

Würde man eine Umfrage unter Filmexperten starten, welches Land ihrer Einschätzung nach derzeit das am wenigsten geeignete ist, eine sehr lustige und echt abgefahrene „Romantic Comedy” anzusiedeln: Saudi-Arabien hätte beste Chancen, die Top-Position einzunehmen. Falsch geraten – nichts weniger beweist BARAKAH YOQABIL BA­RAKAH.
Er ist ein städtischer Ordnungsbeamter in Dschidda, nicht wirklich aus bester Familie, sie eine wilde Schönheit, Adoptivtochter eines reichen Paares mit Eheproblemen infolge des unerfüllten Kinder­wun­sches. Er ist außerdem Laiendarsteller in einer Theatergruppe, die „Ham­­let” aufführen will. Sie agiert als Zugpferd der Boutique ihrer flot­ten Adoptivmutter und ist als renitent-populäre Bloggerin unterwegs. Das Schicksal führt die beiden zusammen – in einer Umge­bung, die jeder Form von „dating” feindlich gegenübersteht. Mit atem­beraubender Raffinesse hebeln die beiden das System von Tra­di­tion, Etikette und Re­­­ligionspolizei aus: Eine schrullige Hebamme und ein rosa Push-up-Bra spielen dabei wichtige Rollen. BARAKAH YO­QA­BIL BARAKAH ist ein Film für alle, die schon immer mal wissen wollten, was in Saudi-Ara­­bien eigentlich sonst so los ist. (nach: Berlinale, forum)
„Eine Romantic Comedy aus Saudi-Arabien? Allerdings. BARAKAH MEETS BARAKAH wischt Klischees beiseite und erfühlt den Puls einer jungen saudi-arabischen Generation, die mit religiösem Eifer nichts mehr anfangen kann.“ (Spiegel)

Saudi Arabien 2016; Regie & Buch: Mahmoud Sabbagh; Kamera: Victor Cre­di; Schnitt: Sofia Subercaseaux, Daniel Garcia; Musik: Zeid Hamdan, Mail Wa­leed; DarstellerInnen: Hisham Fageeh (Barakah), Fatima AlBanawi (Ba­ra­kah/Bibi), Sami Hifny (Da’ash), Khairia Nazmi (Daya Sa’adiya) u.a.; (DCP; 1:2,39; Farbe; 88min; arabische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UN­TERTITELN).


  
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