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Keine Spielzeit in dieser Woche


NOUS TROIS OU RIEN

NUR WIR DREI GEMEINSAM

R: Kheiron

Heimat ist da, wo die Familie ist – das könnte die Kernaussage dieses Films sein, der von Widerstand, Verfolgung und Flucht ebenso erzählt wie von Hoffnung und Neuaufbau. Als junger Jurastudent kämpft der Iraner Hibat auf Seiten der Kommunisten gegen die Macht des Schahs, wird inhaftiert und bleibt dennoch seinen Ansichten treu, auch gegen den Widerstand in der eigenen Familie. Nach der Entlassung trifft Hibat die junge Krankenschwester Fereshteh. Es ist Liebe auf den ersten Blick, aber für ein unbekümmertes Leben zu zweit ist keine Zeit. Denn auf den Sturz der Monarchie folgt die Diktatur der Islamisten – und Hibat geht wieder in den Untergrund, diesmal unterstützt von Fereshteh, die seine Ansichten teilt. Sie bekommen einen Sohn und verlassen den Iran für immer. Ob es um die politische Geschichte des Irans oder um die junge Liebe seiner Eltern geht – mit feiner Ironie und frechem Witz verbreitet Kheiron seine Botschaft vom Leben in und mit der Familie: „Besser zusammen in der Hölle als allein im Himmel” und macht daraus eine wunderschöne Liebeserklärung an seine Eltern.
Dieser Film ist eine emotional berührende und dennoch sehr komische Gratwanderung der von der Macht der Liebe handelt, von Kampf, Abschied und vom Neuanfang und von starken Persönlich­keiten, die sich nicht unterkriegen lassen. (nach: programmkino.de)

Frankreich 2015; Regie & Buch: Kheiron; Kamera: Jean-François Hensgens; DarstellerInnen: Kheiron (Hibat Tabib), Leïla Bekhti (Fereshteh Tabib), Gérard Darmon (Der Vater), Zabou Breitman (Die Mutter), Alexandre Astier (Shah Mohammad Reza Pahlavi) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 102min; französisch-arabisch-deutsche ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat