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Keine Spielzeit in dieser Woche


MEIN TRAUMHAUS SIND LUFTSCHLÖSSER

R: Julia Gaisbacher und Ulrich A. Reiterer

Eilfried Huth gilt als wichtiger Vertreter der so genannten Grazer Schule und Mitbegründer der Partizipation im Wohnbau. Sie entwickelte den Gedanken der BenutzerInnenbeteiligung weiter und wurde zu einem Pionier partizipativer Ansätze im Wohnbau. Die erste bauliche Umsetzung erfolgte ab 1972 mit der Eschensiedlung in Deutschlandsberg, es folgten mehrere Projekte im Grazer Umraum, darunter die Wohnsiedlung Gerlitzgründe in Graz Puntigam.
Dieses gemeinschaftliche Wohnprojekt steht im Fokus des Films. Die Vision von Eilfried Huth war von der Vorstellung getragen, dass erst ein persönlicher Bezug zu Objekten deren ästhetische Erfahrung ermögliche. Gaisbacher und Reiterer analysieren 44 Jahre später welchen Einfluss die selbstgestaltete Umwelt auf ihre BewohnerInnen hat, welche Aspekte aus diesem radikalen architektonischen Zugang für zeitgenössische Planungen nach wie vor Relevanz haben und welche formalästhetischen Vorstellungen die Gestaltung der Siedlung prägten. Im Rahmen vertiefender Gespräche zwischen Eilfried Huth und Doris Pollet-Kammerlander, Irmfried Windbichler und BewohnerInnen der Siedlung entstand ein filmisches Portrait des Architekten. (nach: aut.cc)

A 2019; Regie: Julia Gaisbacher & Ulrich A. Reiterer; Idee: Julia Gaisbacher; Kamera & Montage: Ulrich A. Reiterer; Mitwirkende: Eilfried Huth, Doris Pollet-Kammerlander, Irmfried Windbichler und BewohnerInnen der Gerlitzgründe u.a.; (DCP; 49min).


  
Filmplakat