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Keine Spielzeit in dieser Woche


ZABRISKIE POINT

R: Michelangelo Antonioni

Nach einer Schießerei auf einer Demonstration in Los Angeles glaubt der Student Mark, dass er als Polizistenmörder gesucht wird. Er flieht mit einem gestohlenen Sportflugzeug ins Death Valley, wo er mit Daria, die ihre Hippieträume zugunsten eines Sekretärinnenjobs aufgegeben hat, eine kurze, leidenschaftliche Zeit am Zabriskie Point, einer bizarren Wüstenlandschaft, verlebt.
ZABRISKIE POINT ist ein wilder Trip in die Zeit der Studentenunruhen in den USA und eine Hommage an das Leben der AussteigerInnen und AußenseiterInnen, an die Flower-Power- und Hippie-Generation der späten 1960er. In den USA wurde der Film wegen der Ablehnung des bürgerlichen Lebensstils, der Gewalt- und Liebesszenen im Film kritisiert. Dennoch ist der wahrscheinlich untypischste Film Antonionis zu einem Kultklassiker dieser Zeit geworden.
„Beeindruckend sind auch heute noch die Liebesszenen des Paares im roten Sand der Wüste und die finale, ins scheinbar Unendliche gedehnte, von psychedelischer Rockmusik untermalte Explosion eines Hauses, bei der nahezu alle Symbole des attackierten bürgerlichen Lebens in unglaublicher Schönheit in die Luft gejagt werden – eine wahre Explosion der Zeichen.” (nach: kino-zeit.de)

USA 1970; Regie: Michelangelo Antonioni; Buch: Michelangelo Antonioni, Franco Rossetti (als Fred Gardner), Sam Shepard, Tonino Guerra & Clare Peploe; Kamera: Alfio Contini; Musik: Jerry Garcia (Grateful Dead), Gilmour/Waters/Wright/Mason (Pink Floyd) u.a.; DarstellerInnen: Mark Frechette (Mark), Daria Halprin (Daria), Paul Fix (Cafe Owner), G.D. Spradlin (Lee’s Begleiter), Bill Garaway (Morty), Kathleen Cleaver (Kathleen), Rod Taylor (Lee Allen) u.a.; (35mm; Farbe; 1:2,35; 113min; englische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat