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AUDRE LORDE – THE BERLIN YEARS 1984-1992

AUDRE LORDE – DIE BERLINER JAHRE 1984 bis 1992

R: Dagmar Schultz

Die charismatische, US-amerikanische Schriftstellerin, Feministin und Aktivistin Audre Lorde (1934-1992) beeinflusste in ihrer Zeit als Gastprofessorin in Westberlin nicht nur die Entstehung einer selbstbewussten afro-deutschen Bewegung sondern gab auch der „weißen“ feministischen Szene wertvolle Impulse, über den eigenen (eurozentristischen) Tellerrand hinauszudenken. Audre Lorde beschrieb sich als „black, lesbian, mother, warrior [and] poet“. Ihr Aktionsradius reichte von der homosexuellen Subkultur New Yorks bis zur Bürgerrechts- und Frauenbewegung. Ihre legendären Vorträge und Lesungen ermutigten weltweit zahlreiche Frauen, gesellschaftspolitisch und künstlerisch ihre Stimme zu erheben.
Dagmar Schultz, Professorin mit den Forschungsschwerpunkten feministische Studien, Frauenbewegungen, anti-rassistische und interkulturelle Sozialarbeit, Mitbegründerin und Co-Herausgeberin des Orlanda Frauenverlags, Filmemacherin und Wegbegleiterin von Audre Lourde montiert bislang unveröffentliches Archivmaterial mit persönlichen Video- und Audioaufzeichnungen und aktuellen Interviews. Das Resultat ist ein spannender, mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilm über das politische und private Wirken einer außergewöhnlichen, inspirierenden „woman of colour“. AUDRE LORDE – THE BERLIN YEARS 1984-1992 wurde zu 66 Filmfestivals eingeladen und erhielt bis dato sechs Auszeichnungen!
Auszeichnungen (Auswahlt): Best Documentary Audience Award – Reelout Queer Film + Video Festival 2104 (Kanada); Audience Award for Favorite Documentary – Muestra Internacional de Cine Realizado por Mujeres Zaragosa 2013; Festival Favorite – Cinema Diverse Palm Springs LGBT Film Festival 2013; Best Documentary – Reel Sisters of the Diaspora Film Festival & Lecture Series (Long Island University, USA); Audience Award for Best Documentary – Barcelona International LGBT Film Festival 2012

Deutschland 2012; Regie: Dagmar Schultz; Drehbuch: Dagmar Schultz, Ika Hügel-Marshall, Ria Cheatom & Aletta von Vietinghoff; Kamera: Dagmar Schultz und Michael Seidel, Ika Hügel-Marshall, Jutta Leite, Wiebke Aschenborn, Angela Kling, Petra Weber und Elisabeth Abraham, Third World Newsreel; Schnitt: Aletta von Vietinghoff; Mitwirkende: Audre Lorde, May Ayim, Katharina Oguntoye, Gloria I. Jospeh, u.a. (DCP – von BluRay übertragen; 1:1,78; Farbe; 84 min; englische und deutsche ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat