Marie Menken (1909-1970): experimentelle Filmemacherin, abstrakte Malerin, Schauspielerin, Vorbild für viele männliche Kollegen aus der US-amerikanischen (Avantgarde-)Filmszene, Inspiration für
Albees Wer hat Angst vor Virginia Woolf, beeindruckende Künstlerinnenpersönlichkeit im New York der 50er und 60er Jahre, deren umfassendes Werk erst spät öffentlich gezeigt wurde,
geriet nach ihrem Tod im Dezember 1970 zusehends in Vergessenheit.
kinovi[sie]on begibt sich mit Martina Kudláčeks subtiler Dokumentation NOTES ON MARIE MENKEN auf Spurensuche nach einer bisher unterschätzten Protagonistin der New
Yorker Avantgarde. Als Bonus-Track präsentiert kinovi[sie]on DWIGHTIANA (USA 1958; Regie: Marie Menken; 16mm; 4 min), einen Kurzfilm aus Marie Menkens umfangreichem Repertoire.
Im Anschluss: Diskussion mit der Filmemacherin Martina Kudláček. Moderation: Verena Teissl.
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