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CALL ME BY YOUR NAME

R: Luca Guadagnino

Ein norditalienischer Landsitz im Jahr 1983. Hier verbringt der siebzehnjährige Elio Perlman den Sommer mit seinen Eltern: der Vater Archäologieprofessor, die Mutter Übersetzerin, der Sohn gleichermaßen gebildet wie begabt. Es herrscht ein Klima von Großzügigkeit und intellektueller Aufgeschlossenheit. Man spricht Englisch, Italienisch, Französisch und Deutsch, ist, wie es die Mutter selbstironisch formuliert, Jüdisch à discretion und genießt die entspannte Atmosphäre der heißen Jahreszeit. In diesen Kreis stößt aus den USA Oliver, der während der Sommermonate als Forschungsassistent des Professors zu Gast sein wird. Der 24-Jährige ist so lässig wie charmant, zeigt unbekümmert seinen athletischen Körper und scheint auch sonst sehr selbstbewusst. Elios Interesse jedenfalls weckt er auf der Stelle, auch wenn dieser erst mal Distanziertheit vorschützt.
Luca Guadagnino hat keine Angst vor der Stille, die ihm mindestens so wichtig ist wie der (eher spärliche) Dialog seiner Figu­ren. Überhaupt nimmt er sich Zeit, viel Zeit, um Elios Gefühlslage – und damit die Vor­­­aussetzung für die Liebesgeschichte – mit großer Intensität zu entfalten: ein ambivalenter Mix aus gepflegter Lange­weile und ständiger Erregtheit. Es sind diese Widersprüche, es ist dieses Zögern, das CALL ME BY YOUR NAME zu der Aufrichtigkeit verhilft, die den Film insbesondere auszeichnet. (aus: filmbulletin.ch; filmstarts.de)

Italien/Frankreich 2017; Regie: Luca Guadagnino; Buch: James Ivory; Kamera: Sayombhu Mukdeeprom; DarstellerInnen: Armie Hammer (Oliver), Timothée Chalamet (Elio), Esther Garrel (Marzia), Michael Stuhlbarg (Mr. Perlman), Amira Casar (Annella), Victoire Du Bois (Chiara) u.a.; (DCP; 1:1,85; Farbe; 132min; englisch-italienisch-französisch-hebräische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
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