filmstill
Fr
20
Sa
21
So
22
Mo
23
Di
24
Mi
25
Do
26

20.10

Leo 2

20.10

Leo 2

20.10

Leo 2

20.10

Leo 2

----

20.10

Leo 2

3 TAGE IN QUIBERON

R: Emily Atef

   OmU

„Ich bin eine unglückliche Frau von 42 Jahren und heiße Romy Schnei­der”, so beschrieb sich die Schauspielerin im Frühjahr 1981 gegenüber dem Stern-Journalisten Michael Jürgs selbst. Das Interview, bei dem dieser Satz gefallen ist, und vor allem die dazugehörigen Fo­tos hat die in Berlin geborene, aber in Frankreich aufgewachsene Re­gisseurin Emily Atef zum Gegenstand eines auf drei Tage und vier Personen reduzierten Spielfilms über Österreichs wohl berühmteste Schauspielerin, Romy Schneider, gemacht. 3 TAGE IN QUIBERON ist eine Momentaufnahme und ein für viele Gedanken und Gefühle offenes Stimmungsbild – nicht zuletzt, weil sich Atef auf einen kleinen Ausschnitt aus Schneiders turbulentem Leben konzentriert.
Frühjahr 1981: Romy Schneider hat sich in ein Spa-Hotel in Quibe­ron in der Bretagne zurückgezogen, wo sie eine Kur mit strenger Diät begonnen hat. Sie will von ihrem exzessiven Alkohol-, Tabletten- und Sahnekonsum wegkommen. Doch Romy droht in Problemen zu versinken, das weiß auch ihre Kindheitsfreundin Hilde Fritsch, die ihr für ein paar Tage im Hotel Gesellschaft leisten soll. Was Hilde jedoch nicht ahnt: dass Romy, die ihren Lebens- und Karrieremittelpunkt mitt­­lerweile schon lange in Frankreich hat und der deutschen Presse seit Jahren jedes Interview verweigert, ein Angebot des Stern zu einem ausführlichen Gespräch angenommen hat. (nach: filmstarts.de)
„Atefs aufwühlender Film ist weder Hommage noch Denkmal. Er ist eine Momentaufnahme tiefsten Unglücks. Weil Marie Bäumer so großartig ist, hält man das, was man sieht, für wahr. Dass man selbst niemals, um gar keinen Preis so ungeschützt gesehen werden wollte, erklärt die Bestürzung, mit der man das Kino verlässt.” (Barbara Möller, Die Welt)

Deutschland 2018; Regie & Buch: Emily Atef; Kamera: Thomas W. Kiennast; DarstellerInnen: Marie Bäumer (Romy Schneider), Birgit Minichmayr (Hilde Fritsch), Robert Gwisdek (Michael Jürgs), Charly Huber (Robert Lebeck) u.a.; (DCP; 1:2,35; Schwarzweiß; 115min; deutsch-französische ORIGINALFAS­SUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat