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Keine Spielzeit in dieser Woche


IKIRU

R: Akira Kurosawa

Kanji Watanabe hat ein Leben in treuen Diensten bei einer städtischen Beschwerdestelle gearbeitet und freut sich auf die Pensio­nierung, als er erfährt, dass er an Magenkrebs leidet und nur noch wenige Monate zu leben hat. Die Nachricht rückt ihm ins Bewusstsein, wie sehr er sein Leben an die Bürokratie vergeudet hat und wie wenig sein eigener Sohn sich um ihn kümmert. Kanji Watanabe will endlich sein Leben genießen, so gut das eben noch geht. Er taucht ein ins Nachtleben, trinkt, spielt, tanzt und merkt, dass ihn das alles nicht weniger einsam macht. Als er mit einer neu gewonnenen Freundin im Kaffeehaus sitzt, in dem eine Geburtstagsfeier stattfindet, erinnert sich Watanabe an einige Frauen aus einem armen Stadtviertel, die für ihre Kinder einen Spielplatz beantragt hatten. Jetzt will er den Spielplatz verwirklichen helfen, und er kämpft gegen die Widerstände jener Bürokratie, die er selber ein Leben lang mit geprägt hat, um seinem Leben noch einen Sinn zu geben.
Akira Kurosawa war immer wieder darauf bedacht, durch seine Filme das menschliche Wesen in seinen Grundzügen zu erforschen. Der alte Beamte in Ikiru, der erfährt, dass er bald sterben wird, entdeckt das Leben.

Japan 1952; Regie: Akira Kurosawa; Buch: Akira Kurosawa, Shinobu Hashi­mo­to, Hideo Oguni; Kamera: Asakazu Nakai; Schnitt: Kôichi Iwashita; Musik: Fu­mio Hayasaka; DarstellerInnen: Takashi Shimura (Kanji Watanabe), Shin’ichi Hi­­­mori (Kimura), Haruo Tanaka (Sakai), Minoru Chiaki (Noguchi), Miki Odagiri (Toyo Odagiri), Bokuzen Hidari (Ohara), Minosuke Yamada (Saito), Kamatari Fu­ji­wara (Ono), Makoto Kobori (Kiichi Watanabe, Kanji’s Bruder), Nobuo Ka­ne­ko (Mitsuo Watanabe, Kanji’s Sohn), Nobuo Nakamura (Vizebürgermeister) At­sushi Watanabe (Patient) u.a.; (DCP-von 35mm übertragen; 1:1,37; Schwarz­weiß; 143min; japanische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat