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Keine Spielzeit in dieser Woche


DAYS OF HEAVEN

R: Terrence Malick

In 25 Jahren drehte der US-amerikanische Regisseur und Filmproduzent Terrence Malick nur drei Filme – und erhielt dafür die begehrtesten Preise von Cannes und Berlin. DAYS OF HEAVEN, sein zweiter Spielfilm, ist in Texas zur Zeit der Industrialisierung der 1910er Jahre angesiedelt, im Milieu der Farmer und durch das Land ziehenden Erntearbeiter. Es ist eine melodramatische Dreiecksgeschichte um Liebe und Mord, mit einer bereits damals spürbaren Tendenz zur symbolischen Überhöhung. Ein kühler, distanzierender Inszenierungsstil trifft dabei auf opulente, überwältigende Landschaftsbilder, die, gefilmt vorwiegend zur Morgen- und Abenddämmerung (der sogenannten „magic hour”), in einem zeitaufwendigen Dreh generiert wurden. In diesem Zusammentreffen kristallisiert sich das zentrale Thema von Malicks Filmen heraus: der Gegensatz zwischen schöpferischer Natur und destruktiver Kultur oder, anders formuliert, die Zerstörung des Paradieses durch den Menschen.

USA 1978; Buch und Regie: Terrence Malick; Kamera: Néstor Almendros; Musik: Ennio Morricone; DarstellerInnen: Richard Gere (Bill), Brooke Adams (Abby), Sam Shepard (der Farmer), Linda Manz (Linda) u.a. (DCP; Farbe; 95min; englische ORIGINALFASSUNG).


  
Filmplakat