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EINSAMKEIT UND SEX UND MITLEID

R: Lars Montag

   OmU

Die Lage der Nation in Sachen Liebe, so könnte dieses filmische Ka­lei­dos­kop überschrieben sein. Die klassischen Beziehungsthemen wie Su­che nach Liebe, Angst vor Einsamkeit oder Verlangen nach Sex werden von einem guten Dutzend Figuren satirisch durchexerziert und mit visuellem Einfallsreichtum inszeniert. EINSAMKEIT UND SEX UND MIT­­LEID entstand nach dem 2009 erschienenen Roman von Hel­mut Kraus­ser, der zusammen mit Regisseur Lars Montag auch das Dreh­buch verfasste. Lars Montag geht seinen Film nicht mit bierernster Dra­matik an, sondern mit satirisch-überzogener Komik. Er nimmt seine Fi­gu­ren ernst, führt sie aber auch vor: eine Komödie, die nicht davor zurückschreckt, zu zeigen, was andere nur andeuten. (nach: moviepilot.de)
„Montag ist hauptsächlich Fernsehregisseur. Zahlreiche Tatorte, Polizeirufe oder die Kluftinger-Regionalkrimis gehen auf sein Konto. Es ist zu vermuten, dass er sein Kinodebüt als Erleichterung angesehen hat: Hier konnte er rauslassen, was raus musste, filmisch gesehen. Und EINSAMKEIT UND SEX UND MITLEID ist ein ziemlich großer Film geworden, voll Witz und Pointen, mit dem richtigen Schuss Ab­surdität, mit der passenden Dosis Grenzüberschreitung, die die Fi­guren hinüberführt ins Reich von Pein und Peinlichkeit.”
(Harald Mühlbeyer, kino-zeit.de)
„Eine universell zugängliche, extrem unterhaltsame, zu Diskussio­nen zwingende Satire, die vor allem auch durch ihren verwegenen Stilwillen einem repräsentativen Querschnitt durch unsere Gesell-­schaft erstaunlich nahe kommt (…) Selten war deutsches Arthauskino so nah am Puls der Gesellschaft – EINSAMKEIT UND SEX UND MIT­LEID ist eine saulustige Ensemble-Satire, die mit ihrem Hang zum Extremen, bissigen Ideen, verwegenen Stilmitteln und tollen (oft noch wenig bekannten) Darstellern überzeugt.” (Th. Vorwerk, filmstarts.de)

Deutschland 2017; Regie: Lars Montag; Buch: Lars Montag & Helmut Kraus­ser, nach dessen gleichnamigem Roman; Kamera: Mathias Neumann; Musik: Konstantin Gropper; DarstellerInnen: Eugen Bauder (Vincent), Jan Henrik Stahlberg (Thomas), Bernhard Schütz (Ekki), Friederike Kempter (Carla), Lilly Wiedemann (Swentja) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 119min; deutsch-arabische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat