filmstill
Fr
17
Sa
18
So
19
Mo
20
Di
21
Mi
22
Do
23

Keine Spielzeit in dieser Woche


FREE LUNCH SOCIETY

KOMM, KOMM, GRUNDEINKOMMEN

R: Christian Tod

Was würden wir tun, wenn für unser Grundeinkommen gesorgt wä­­re? Christian Tods Dokumentarfilm folgt der Vision vom bedingungslosen Grundeinkommen. Angesiedelt zwischen Bewegungsfilm und Science-Fiction-Utopie entwirft FREE LUNCH SOCIETY das höchst verlockende Szenario eines gesellschaftlichen Paradig­men­wechsels, der die Welt grundlegend verändern könnte.
Wir schreiben das 24. Jahrhundert. STAR TREK-Kapitän Jean-Luc Pi­­card erklärt, dass das Streben nach Besitztümern schon längst hinter uns liege. Doch in Wahrheit ging es ja nie um Materielles – es ging immer um Macht. Assoziativ an STAR TREK anknüpfend, beschäftigt sich FREE LUNCH SOCIETY mit der Idee des bedingungslosen Grund­einkommens – der Umverteilung der Ressourcen auf jeden Einzelnen. Die Grundfrage, die es zu lösen gilt, ist eine kulturelle, eine die vom tief sitzenden Misstrauen handelt, dass die ominösen „anderen”, potentiell Arbeitsscheuen die Situation ausnutzen würden.
Mit Einschätzungen von jahrelangen Fürsprechern des Grund­ein­kom­mens legt Christian Tods Film Argumente und Fakten zur Um­set­zung der Idee nahe und erzählt in einer weiten Reise, die von den Öl­feldern Alaskas über Denkfabriken in Washington bis in die namibische Wüste führt, von Experimenten, die bislang kaum Beachtung gefunden haben. Die Schilderungen überzeugender Den­kerInnen wechseln sich ab mit historischen Aufnahmen und popkulturellen Re­ferenzen – ein Film jedenfalls mit einer klaren Mission. (aus: kultum.at; orf.at)
Christian Tod: „Menschen neigen dazu, Macht ausüben zu wollen. Des­wegen haben sie auch eine innere Abneigung gegen das Grund­einkommen. Sie können den Menschen nicht mehr mit seinem Ar­beits­platz und Verlust dessen bedrohen. Wenn das Grund­einkom­men eingeführt werden würde, weil es die Gesellschaft denken kann, dann verändert sich die ganze Welt. Dann ist nichts mehr so, wie es vorher war.”

Ö/D 2017; Regie & Buch: Christian Tod; Kamera: Lars Bartel, Joerg Burger; Schnitt: Cordula Werner; Mitwirkende: Götz Werner, Daniel Häni, Fran Ul­mer, Charles Murray, Charles Murray u.a.; (DCP; Farbe; 90min; mehrsprachige ORIGINAL­FAS­SUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat