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Keine Spielzeit in dieser Woche


THE FOUNDER

R: John Lee Hancock

Ray Kroc ist 52 Jahre alt und erfolglos, aber dann stößt er auf das Fast-Food-Restaurant der McDonalds-Brüder in Kalifornien. Wo man ansonsten 20 Minuten auf sein Essen wartet, wird der Hamburger hier in weniger als einer Minute an den Kunden gebracht. Kroc ist davon fasziniert und überzeugt die Brüder, ins Franchise-Geschäft einzusteigen. Er wird ihr Partner und träumt davon, einen nationalen Konzern zu erschaffen, aber jede Neuerung, die er sich vorstellt, scheitert an der Entschlussfreude der Brüder. Bis der Punkt kommt, da Kroc McDonald’s ohne die Namensgeber führen will.
Der Film fasziniert vor allem, weil man McDonald’s als den Konzern kennt, der er heute ist. Hier wird dem jedoch auch der Traum der Brüder gegenübergestellt, der idealistisch ist und von etwas zeugt, das damals noch fast unbekannt war: Nachhaltigkeit. Der Konflikt, der sich hier entspinnt, ist darum auch einer zwischen Tradition und Moderne, eingebettet in eine frühe Form des Turbokapitalismus. THE FOUNDER – so nannte Kroc sich selbst, obwohl er McDonald’s nicht gegründet hat – ist vielschichtig im Porträt dieses Mannes, der eine gute Idee sah und sie nicht einfach nur stahl, sondern die Erfinder solange vereinnahmte, bis sie ganz und gar ausgezehrt waren.
(aus kritiken.de; filmstarts.de)

USA 2016; Regie: John Lee Hancock; Buch: Robert D. Siegel; Kamera: John Schwartzman; Musik: Carter Burwell; DarstellerInnen: Michael Keaton (Ray Kroc), Laura Dern (Ethel Kroc), Nick Offerman (Dick McDonald), John Carroll Lynch (Mac McDonald), Linda Cardellini (Joan Smith), Patrick Wilson (Rollie Smith) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 115min; englische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat