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DIE BLUMEN VON GESTERN

R: Chris Kraus

Historiker und Holocaust-Forscher Totila Blumen, kurz Toto, steckt in einer handfesten Midlife-Crisis. Sowohl in seinem Job im Archiv der Zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen als auch in seiner Ehe mit seiner gestressten Frau Hannah herrscht lähmender Stillstand. Mitten in den schleppenden Vorbereitungen zu einem Auschwitz-Kongress, den seine Kollegen zum reißerischen Event verhunzen wollen, bindet ihm sein Vorgesetzter und Rivale Bal­thasar eine kapriziöse Studentin aus Frankreich ans Bein. Zunächst nervt die quirlige Praktikantin Zazie Lindeau den spröden Historiker, da sie ihm wie ein Hündchen auf Schritt und Tritt folgt. Doch die beiden kommen sich bald näher und entpuppen sich nach anfänglichem Schlagabtausch wie füreinander gemacht. Zugleich hat Zazie ihre eigene heimliche Agenda, die eng mit einem dunklen Geheimnis in Totos Familiengeschichte verbunden ist.
Die Tragikomödie widmet sich dem seriösen Thema Holocaust, das eine lange Tradition im deutschen Film hat, dabei treffen zwei einsame Seelen aufeinander, die trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft und Geschichte, Verständnis für einander entwickeln. (aus: kino.de)

Deutschland 2016; Regie & Buch: Chris Kraus; Kamera: Sonja Rom; Dar­stellerInnen: Lars Eidinger (Toto), Adele Haenel (Zazie), Hannah Herzsprung (Hannah), Jan Josef Liefers (Balthasar), Zazie Lindeau (Adèle Haenel) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 125min; deutsch-französische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat