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Keine Spielzeit in dieser Woche


LES HÉRITIERS

DIE SCHÜLER DER MADAME ANNE

R: Marie-Castille Mention-Schaar

Herbert Achternbuschs Ausspruch „Du hast keine Chance, aber nutze sie” gilt oft als Motto für Filme über Kinder und Jugendliche, die ohne Perspektive plötzlich durch eine Lehrerin oder einen Lehrer den Weg in eine bessere Zukunft finden. DIE SCHÜLER DER MADAME ANNE erzählt nun von einer 11. Klasse am Gymnasium der Pariser Problem-Vorstadt Créteil, und braucht den Vergleich mit erfolgreichen französischen Pädagogenfilmen wie DIE KINDER DES MONSIEUR MATHIEU oder Laurent Cantets DIE KLASSE nicht zu scheuen. Denn auch hier schafft es eine engagierte Lehrkraft, Problemschüler auf den richtigen Weg zu bringen.
Anne Gueguen meldet ihre schwierige 11. Klasse für die Teilnahme am jährlichen Landeswettbewerb zu Widerstand und Deportation an. Die Schüler setzen sich freiwillig – zusätzlich zum normalen Unterricht – mit dem Schicksal französischer Kinder und Jugendlicher auseinander, die in die Konzentrationslager der Nazis deportiert wurden. Ihre im Team akribisch recherchierte Arbeit gibt ihnen Selbstvertrauen und in­­dem sich die Schüler mit dem Holocaust beschäftigen, werden sie auch gegen Rassismus und Antisemitismus in ihrem Alltag sensibilisiert.
Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, die der Zwölft­klässler Ahmed Dramé der Regisseurin als Drehbuchentwurf schickte. (aus: kino-zeit,de; kino.de)

Frankreich 2014; Regie: Marie-Castille Mention-Schaar; Buch: Ahmed Dramé & Marie-Castille Mention-Schaar; DarstellerInnen: Ariane Ascaride (Anne Gue­guen), Ahmed Dramé (Malik), Noémie Merlant (Mélanie), Geneviève Mnich (Yvette), Aïmen Derriachi (Saïd), Mohamed Sed­diki (Brahim) u.a.; (DCP; 1:2,35; Farbe; 105min; französische ORIGINAL­FASSUNG MIT DEUT­SCHEN UNTERTITELN).


  
Filmplakat